Kinderkommission des Deutschen Bundestages – Prof Michael Kundt übt scharfe Kritik an der Objektifizierung von 13 Mio Kindern

36te Sitzung der Kinderkommission des Deutschen Bundestages (Kiko)

am Mittwoch, 9. September 2020
(im Vorspann des Videos steht irrtäumlich der 09.08.2020)

Tagungsordnungspunkt – Öffentliches Expertengespräch :
Thema: „Auswirkungen der Corona Krise auf die Rechte und Lebenslagen von KIndern.“

Kindheitswissenschaftler Prof. Dr. Michael Klundt untersuchte unseren Umgang mit Kindern und Jugendlichen während der Corona-Pandemie.

Zitate aus dem Video

Min. 0:07 „Obgleich Bund, Länder und Kommunen in Zeiten der Corona Pandemie zur vollumfänglichen Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvetionen waren und sind, konnten mit dieser Untersuchung nachgewiesen werden, dass dies in der Praxis weitgehend versäumt wurde. So sind nachweislich elementare Schutz-, Fürsorge- und Beteiligungsrechte von über 13 Mio. Kindern und Jugendlichen verletzt worden.

Faktische alle Entscheidungen und Maßnahmen der Politik seit März / April wurden somit völkerrechtsverstoßend und bundesgesetzwidrig ohne vorrangige Berücksichtigung des Kindeswohles vorgenommen.“

Min. 0:40 „Die Kinder sind sozusagen aus der Perspektive heraus gefallen, die Familien sind aus der Perspekte herausgefallen. Aber das, was halt eben was ganz besonders war und was man vielleicht auch nochmal wissenschafts- oder politiktheoretisch, medientheoretisch versuchen muss zu erklären, das man in einer relativ radikalen Form. sich zu Anfang oder auch sehr lange Zeit, im Grunde genommen nur noch auf ganz ganz wenige Virologen, nicht mal die Virologen, sondern nur ganz ganz wenige Virologen, konzentriert hatte, und dann sozusagen erstmal alle anderen Virologen ausgeschlossen hatte aus dem Mediendiskurs,

aber vor allen Dingen, und das finde ich so bemerkenswert, auch alle anderen Wissenschaften aus dem Mediendiskurs ausgeschlossen hatte, die sich jetzt halt eben dazu auch hätten äußern können. Also die jetzt entsprechend mit Studien kommen …. Die Psychologinnen und Psychologen, die Kinderärztinnen und Kinderärzte, die Pädaginnen und Pädagogen, die Sozialwissenschaftlerinnen und Sozialwissenschaftler, „

Min. 1:32 „Die Kollegin Almendinger, hier vom Wissenschaftszentrum Berlin sagte:

„‚Es kann doch nicht sein, dass man nur eine einzige Berufsgruppe und da auch nur eine Handvoll nimmt, ...“ „… diese enorm eingeschränkte Variante, dass die dann auch gleichzeitig diese bis heute vorfindliche Polarisierung in den Diskursen immer noch schafft, das ist etwas, was sozusagen wo die Kinder tatsächlich an vielen Stellen eben nicht nur übrigens nicht nur ignoriert wurden, das ist ja auch ein Hammer, die Kinderrechte sozusagen oder der Kinderschutz hatte auf einmal fast eine ganz neue Wendung bekommen.

Der Kindeswohlvorrang ist nicht nur ignoriert worden, das Kindeswohl ist nicht nur ignoriert worden, sondern …

Min. 2:21 „… es wurde plötzlich aus dem Kinderschutz der Schutz VOR KInder, weil, die Kinder galten am Anfang, auf welcher fragilen wissenschaftlichen Basis auch einfach nur, sie waren die einzigen Spreader. Sie waren die Hauptspreader, die Virenverbreiter.

Und sie wurden wie Objekte sozusagen behandelt. Die man nicht weiter sozusagen fragen muss, sondern die müssen irgendwie weg.“

Min. 2:52 „… wie kann das sein, das wir so mit unseren Kindern umgegangen sind?

 

Min. 3:11 „… besondere Quarantäneregelungen für Kleinkinder, die nicht infiziert sind, aber die mit jemand positiv Getesteten in Kontakt gekommen seien, dann zuhause in ihren Familien,

in Quarantäne gehalten werden sollen und abgeschieden werden sollen von der Familie und von den anderen Familienmitgliedern.

In unterschiedlichen Bundesländern, unterschiedlichen Landkreisen, jedes Mal stand dabei, wenn dieses Kleinkind nicht abgeschieden wird von den Geschwistern und von der Familie, dann können wir auch das Kind in Obhut nehmen. …

Min. 4:20 „hier stellt sich ganz konkret die Frage, was haben eigentlich für ein Verständnis von Gesundheit? Was haben wir für ein Verständnis von Kindeswohl und was meint an dieser Stelle diese Objektivierung oder instrumentelle Betrachtung des Kindes? Denken wir noch daran, was da eigentlich passiert?

Wenn wir einer Familie ein Schreiben schicken, „wenn Du das nicht machst, dann nehmen wir Dir Dein Kind morgen ab. „

Min. 4:54 „… das es tatsächlich nun darum ginge, dass das kritisch aufgearbeitet wird. Weil wir gehen jetzt erstmal nicht von einer Verschwörung aus, sondern erst mal davon, das einfach Fehler unterlaufen sind, die nicht beabsichtigt worden sind, deshalb ist es wichtig …“

Der Originalbeitrag im Fernsehen des Deutschen Bundestages: https://dbtg.tv/cvid/7466645 “ (YT-Kanal „Friedhelf“)

Re-Upload zur Meinungsvervielfältigung

Quelle:
https://youtu.be/DYZC-Baluh0
YT-Kanal „Friedhelf“
https://www.youtube.com/channel/UCl75…

https://www.bundestag.de/dokumente/te…

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#childrenshealthdefense #Bundestag #healthcare

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