Im Fokus der Stiftung Corona Ausschuss: Drosten, Tedros, Ferguson, die Charité und TIB Mobiol

Zitate aus dem Interview

Im Interview: Artur Aschmoneit

Min. 3:14 – Artur Aschmoneit äußert sich zu seinen Recherchen die Doktorarbeit (Dissertation) des Herrn Drosten betreffend. Wobei dies zu Anfang für ihn nicht im Fokus stand und eigentlich hält er es auch für maginal, ob jemand einen Titel zu Recht trägt. …

Min. 4:30 – Sein Vorwurf: „Herr Drosten hat vermutlich seine Doktorarbeit nicht fristgerecht veröffentlicht.“

Min. 4:57 – Herr Dr. Fuellmich: Ausführung zu der Bedeutung dieses Vorwurfs: Der Angriff auf den akademischen Hintergrund, bedeutet gleichzeitig einen Angriff auf die Glaubwürdigkeit einer Person.

Min. 10:53 – Voraussetzung für eine Habilitation ( Anmerkung redezeit: höchstrangige Hochschulprüfung ) ist eine Promotion (Anmerkung redezeit: Verleihung des akademischen Grades eines Doktors), das ist zwingend. Er ist einer von ganz wenigen Virologen in Deutschland, die sich nicht habilitiert haben, aber einen Professorentitel haben.

Min. 12:00 – Eine Promotionsarbeit muss man abliefern und es muss eine eigene Leistung sein, die kann nicht von irgend jemandem anderen abgepinnt worden sein, die darf auch nicht mit anderen geschrieben worden sein und das Ganze darf auch nicht vorher schon mal veröffentlicht worden sein.

Min. 16:29 – Darstellung der Johanna-Quandt-Stiftung und die Verflechtungen mit der Charité, Christian Drosten (die Stiftung finanziert ihm 2 Lehrstühle), Berlin Institute of Health (BIH) , der Goethe-Universität, Frau Prof. Sandra Ciesek (die auch den NDR-Podcast mitgestaltet).

Min. 20:50 – die Charité-Stiftung hat 2 Vorstandsmitglieder – einer ist Stefan Norbert Quandt (der Macher der Familie Quandt und Nachfolger von Johanna Quandt), der andere ist ein langjähriger Geschäftsführer eines Quandt-Unternehmens. Stefan Quandt ist ausserdem Vorsitzender des wissenschaftlichen Beitrats der Stiftung.

Weitergehende Infos zu den Quandts: https://www.corodok.de/noch-mehr-zu-den-quandts/

Min. 23:44 – Stolpersteine – warum Herr Aschmoneit stutzig wurde hinsichtlicher der Dissertation von Herrn Drosten. Statement der Faktenchecker. Zeitliche Abfolge der Sachverhalte gem. Herrn Aschmoneit. Ungeschicktheit der Goethe-Universität.

Min. 26:38 – zunächst war nur ein 12 seitiges Inhaltsverzeichnis online – dieser Scan trägt das Datum aus Juni 2020, damit war klar, vorher können sie nicht im Katalog gewesen sein.

Min. 28:08 – Deutsche National-Bibliothek erhielt die Scans nachweislich erst im Juli 2020.

Min. 29:55 – die Arbeit soll bis Ende Januar 2021 ausgeliehen sein und deshalb nicht ausleihbar sein. (Stand Aug. 2020 – das hat sich zwischenzeitlich geändert, durch Intervention des Journalisten

Min. 30:15 – der Journalist durfte nur 75 % der Arbeit kopieren.

Min. 31:45 – ein Kopierauftrag zum Kopieren des Lesesaalexemplares wurde abgelehnt von der Goethe-Universität. Begründung: das ginge erst 70 Jahre nach dem Tod des Autors. (schriftl. Statement)

Min. 42:56 – Email des Pressespreches der Goethe-Universität: „Wir konnten das nicht veröffentlichen, weil Wasserschaden und eigentlich hätten wir es auch gar nicht veröffentlichen müssen, weil es gab diese 3 Fachaufsätze.“

Diese 3 Fachaufsätze wurden nicht von ihm alleine verfasst und das sah die Promotionsordnung von 1997, die gültig war zum Zeitpunkt als Drosten seine Arbeit eingereicht hat, sieht das nicht vor.

Min. 53:00 – Promotionsordnung schreibt vor, dass das Titelblatt das Jahr aufweisen muss, wann die Arbeit eingereicht wurde, hier steht 2001. In ihrer jüngsten Erklärung auf der Webseite der Goethe Uni steht, dass er Herr Drosten die Dissertation 2002 eingereicht hat.

Zitat vo der Seite der Goethe Uni:

„… die Ende 2001 fertiggestellte und am 6. Februar 2002 am Fachbereich Medizin der Goethe-Universität eingereichte Dissertation „Etablierung von Hochdurchsatz-PCR-Testsystemen für HIV-1 und HBV zur Blutspendertestung“ von Prof. Dr. Drosten wäre nicht auffindbar, bzw. diese sei vor 2020 nicht zugänglich gewesen und dementsprechend nicht ordnungsgemäß veröffentlicht worden. Es wird gefolgert, das Promotionsverfahren von Herrn Drosten wäre nicht rechtskonform durchgeführt worden. Diese frei erfundenen Behauptungen sind ebenso unzutreffend wie die hieraus gezogenen Schlussfolgerungen:

Es bestehen – auch nach mehrfacher Überprüfung – keine Zweifel daran, dass das Promotionsverfahren des Herrn Prof. Dr. Drosten ordnungsgemäß durchgeführt wurde. … “ (heraus kopiert am 26.10.2020 durch redezeit.net)

Min. 54:32 – in den ausladbaren Exemplaren gibt es eine Seite, die ehrenwörtliche Erklärung, die aber keine Unterschrift trägt. 

Min. 55:50 – Auflistung von Dekan, Prüfer, Tag der mündlichen Prüfung 22.03.2003 (die Dissertation wurde 2001 eingereicht) – die Auflistung des Dekans und der Prüfer kam in der Promotionsordnung von 1997 noch nicht vor. Sie kommt vor in späteren Promotionsordnungen.

Min. 1:02:28 – Mündliche Prüfung an einem Samstag (was sehr ungewöhnlich wäre)

Min. 1:05:55 – Zwischen Einreichung und mündl. Prüfung verging 1 Jahr. Begründung der Goethe Uni. Die Erstprüfen waren der Meinung, dass das ein super tolle Arbeit war, die mit sum cum laude zu bewerten ist. Weil sie sich einig waren, haben sie beschlossen einen 3ten Prüfer hinzu zu ziehen.

Es hat dann gem. der Goethe Uni noch  mal 2 Monate gedauert, bis der Fachbereichsrat der med. Fakultät im Promotionsverfahren des Christian Drosten zu vergeben ist. Das ist ein völlig abwegiges Verfahren, weil die Prüfer die Note festlegen und nicht der Fachbereichsrat.

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Min. 1:30:00 – es gibt eine Webseite über die kann man sich die Kontakte von Wissenschaftlern visualisieren lassen, in Sachen Corona. Wer zitiert, wen wie oft. Wenn man Drosten eintippt und die Parameter eingibt, Zahl der Kontakte und diese hochsetzt auf 10, dann bleiben nur noch 2 Kontakte über von Drosten. Einer geht zu einer Firma, die Testkits für eine etwaige Zika – Pandemie entwickelt hat.





https://www.corodok.de/drosten-prof-charite/

https://www.corodok.de/drosten-grimme-preis/

Zur Person – Artur Aschmoneit

BLOG von Artur Aschmoneit: https://www.corodok.de

Beruf: Historiker

 

Drosten-Dissertation aus Leipzig ein Fake?

Wie berichtet liegt nach wochenlangen Bemühungen nunmehr ein Dokument vor, das von der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig in den letzten Tagen als Dissertation von Christian Drosten bereitgestellt wurde. Links zum Download s.u.

Dieses Dokument kann nicht jenes sein, das nach Auffassung der Frankfurter Goethe-Universität die dort eingereichte Dissertation aus dem Jahre 2001 darstellt.

Es gibt einige Umstände, die nicht zueinander passen.

Laut Universität wurden die „Ergebnisse seiner Dissertation in drei Teilaufsätzen… in englischer Sprache und in englischsprachigen Fachorganen publiziert“.
Das vorliegende Dokument ist hingegen ein deutschsprachiges Einzelwerk. In seinem Literaturverzeichnis findet sich keiner der drei Teilaufsätze.
Die 2001 geltende Promotionsordnung sah eine solche Form der Veröffentlichung zudem nicht vor.

Ehrenwörtliche Erklärung aus 2003

Die Seite 106 des vorliegenden Dokuments enthält eine „Ehrenwörtliche Erklärung“ Herrn Drostens (die Promotionsordnung fordert eine „Schriftliche Erklärung“) . Sie ist in mehrerlei Hinsicht bemerkenswert.

    • Das dort genannte Datum „Hamburg, im April 2003“ irritiert. Nach den Angaben der Hochschule und ausweislich des Titelblatts stellt das Dokument eine im Jahr 2001 eingereichte Dissertation dar. Wie in eine solche Urkunde eine Erklärung aus dem Jahr 2003 gelangen kann, wird schwer zu vermitteln sein.
    • Auffällig ist das unpräzise Datum. Würde jemand unbeanstandet unter seine Steuererklärung eine Angabe wie „im Sommer 2020“ setzen können?
    • Das Fehlen einer Unterschrift unter einer derartigen Erklärung mutet merkwürdig an.
    • Die Erklärung entspricht nicht den Vorgaben der Promotionsordnung. Denn weder wird hier der Fachbereich der Hochschule genannt noch gibt es einen Hinweis darauf, daß die Arbeit in anderen Publikationsorganen veröffentlicht wurde – was aber die Universität heute ja angibt.
    • Schließlich stammen zwei der drei Aufsätze aus dem Jahr 2000 (siehe Drosten-Diss.: Entlastungsmaterial für Uni Frankfurt?); im April 2003 waren alle drei Aufsätze, die die Hochschule benennt, bereits lange veröffentlicht.

  • Woher kommen die Kopien?

Es ist unklar, auf welche Weise die hier vorliegende Kopie von wem und wann erstellt wurde. Das gilt für alle nun einsehbare Exemplare.
In oben erwähnter Erklärung der Hochschule wurde ja doch erläutert, daß wegen „eines Wasserschadens in weiten Teilen des Universitätsklinikums vor wenigen Jahren… keines der damals von Herrn Drosten im Dekanat eingereichten Pflichtexemplare“ für die Öffentlichkeit bereitgestellt werden konnte.
Von wem also wurde das hier vorliegende Dokument wann bezogen? Auf welchem Wege wurde sichergestellt, daß es inhaltlich identisch ist mit den noch in der Hochschule befindlichen nicht mehr ausleihbaren Exemplaren, bevor es als Kopie an die Deutsche Nationalbibliothek gelangte?

    • Keiner der Zeitschriftenaufsätze, die nach Ansicht der Goethe-Universität die Dissertation von Herrn Drosten ausmachen, ist in deren Online-Katalog aufgeführt. Wie ist das zu erklären?
    • Die Dissertation wurde 2001 eingereicht. Laut Angaben der Universität war mit der Publikation von drei Aufsätzen der Veröffentlichungspflicht Genüge getan. Warum fand dann die mündliche Prüfung als Abschluß der Promotion erst im Jahre 2003 statt? Auch dieser Vorgang wirkt sehr ungewöhnlich.

Bei all diesen Widersprüchen kann zunächst die Frage zurückgestellt werden, worin die von der Promotionsordnung geforderte „selbständige Leistung des/der Doktorand/in“ bestand.

Vorläufige Zusammenfassung

Die Lesart der Goethe-Universität ist die:

2001 legte Herr Drosten eine Dissertation in Form von drei Teilaufsätzen in englischsprachigen Fachzeitschriften vor. Diese Form der Publikation sei bei der Deutschen Nationalbibliothek nicht meldepflichtig gewesen. Auch eine Aufnahme in den Katalog der Universitäts-Bibliothek erschien entbehrlich. Aufgrund zahlreicher Nachfragen im Jahr 2020 habe man sich entschlossen, zuerst ein Exemplar nur für den Lesesaal, dann ein zweites für die Ausleihe bereitzustellen. Dabei habe man festgestellt, daß ein Wasserschaden sämtliche vorhandene Exemplare für diesen Zweck ungeeignet gemacht habe. Nunmehr wurde auch entschieden, die Dissertation der DNB nachzumelden.

De facto konnten die nun zur Verfügung gestellten Exemplare wochenlang nicht eingesehen oder vorgemerkt werden, weil sie langfristig als ausgeliehen galten.

Das der Deutschen Nationalbibliothek überlassene und hier als Kopie vorliegende Schriftstück ist eine deutschsprachige Einzelarbeit. In ihr deutet nichts auf die genannten drei Teilaufsätze hin. Es ist unklar, was als Original für diese Kopie herangezogen wurde. In zahlreichen Punkten werden die Vorgaben der Promotionsordnung nicht eingehalten. Insbesondere die „Ehrenwörtliche Erklärung“ vom April 2003 in einer Urkunde aus dem Jahr 2001 wirft Fragen auf.

Vorliegende Kopie nicht vollständig

  • Die Deutsche Bibliothek sah sich nur in der Lage, eine Kopie im Umfang von 75% zuzulassen. Deshalb sind die hier zur Verfügung gestellten Daten nicht vollständig. Sie werden wegen ihrer Größe (je ca. 8 MB) in drei Teilen als PDF bereitgestellt:

Drosten-Diss Leipzig 75 Prozent 1, Drosten-Diss Leipzig 75 Prozent 2, Drosten-Diss Leipzig 75 Prozent 3

 

https://www.corodok.de/ard-faktenfinder-drosten/

https://www.corodok.de/drosten-dissertation-verschluss/

Link zum Original Video

►Beschreibung vom Originalvideo:

Erfahren Sie mehr über den Ausschuss:
https://corona-ausschuss.de und
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