Experten-Gruppe nimmt die Corona-Mythen der Bundesregierung auseinander

Eine Autorengruppe aus namhaften Wissenschaftlern und Führungspersönlichkeiten der Gesundheitsbranche um Matthias Schrappe hat eine umfangreiche Analyse veröffentlicht: Darin wird die deutsche Corona-Politik scharf kritisiert. Vor allem Kinder seien deren „Verlierer“.

Beitrag von Larissa Fußer  – Tichys Einblick

„Gibt eine Regierung einen schwerwiegenden Entscheid als
wissenschaftlichen Imperativ aus, zwingt sie alle,
die nicht als Feinde der Wissenschaft dastehen wollen,
zu blinder Gefolgschaft und lässt
politischen Widerstand nur noch in Form
einer populistischen Fundamentalopposition zu.“
Caspar Hirschi
Historiker, Univ. St. Gallen
FAZ vom 9.3.2021

Am 29. August haben acht Experten aus dem Gesundheitsbereich ein Thesenpapier zur Corona-Pandemie veröffentlicht. Auf 151 Seiten sezieren die Autoren (Mediziner, Universitätsprofessoren oder Vertreter medizinischer Interessenverbände) die Corona-Maßnahmen und -Mythen der letzten anderthalb Jahre und fordern dringlich ein Umdenken im Umgang mit dem Virus. Es ist bereits das achte Thesenpapier der „Autorengruppe zu Corona“, die sich zu Beginn der Pandemie im März 2020 gegründet hat. Für Aufsehen sorgte vor allem das „Schrappe-Papier“ zur verfälschten Daten über Corona auf den Intensivbetten (TE berichtete). Unter den Unterzeichnern ist auch Franz Knieps, Vorstand im Dachverband der Betriebskrankenkassen.

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Im Folgenden die wichtigsten Aussagen aus dem neuen Papier:

„Wir verfügen über zahlreiche Zahlen zum Virus, aber wir verstehen nicht das Geringste“. heißt es da etwa. Den Verlauf der Pandemie an einzelnen Parametern („Inzidenz“, „Hospitalisierungsrate“) zu bemessen, sowie auf einseitige Lösungsansätze (Impfkampagne) zu vertrauen, sei Irrsinn. Stattdessen wäre notwendig, über die „wesensmäßigen Eigenschaften“ der Pandemie (z.B. Altersabhängigkeit) und die Wirksamkeit von Interventionen (z.B. Schulschließungen) zu forschen.

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