WHO veröffentlicht Plan zum digitalen Impfpass

Solange die Menschen nur Zuschauer und keine Akteure in diesem bunten Treiben sind, werden sie nur gespannt betrachten, wie ein Projekt nach dem Anderen umgesetzt wird, was ihnen wiederum mehr Freiheiten nimmt und auf der anderen Seite den Verantwortlichen mehr Kontrolle gibt.

Der Leitfaden der Weltgesundheitsorganisation richtet sich an Länder und Firmen, um sie bei der Umsetzung eines digitalen Impfpasses zu unterstützen. Zusätzlich richtet er sich auch an private Unternehmen, internationale Organisationen, Nichtregierungsorganisationen und Handelsverbände, die die Mitgliedstaaten bei der Entwicklung oder Einführung digitaler Impfpässe unterstützen sollen!

Er enthält technische Vorgaben sowie eine detaillierte Anleitung. Laut Angaben der WHO wurde der Leitfaden entwickelt, um die WHO-Mitgliedstaaten bei der Einführung von Standards für die Erfassung des Impfstatus zu unterstützen.

Finanziert wurde die Erstellung des Leitfadens durch die Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung, die Regierung von Estland, die Botnar-Stiftung, den Staat Kuwait und die Rockefeller Foundation.

 

Kritische Vermutungen

Kritiker sehen darin aber auch einen ganz anderen Zweck.

Durch die zwingende Einführung eines weltweiten Impfpasses entsteht noch eine weitere Möglichkeit, die genau diejenigen im Sinne haben könnten, die diesen Leitfaden finanzieren.

Es ist die Möglichkeiten zur Einrichtung eines weltweiten digitalen Identitätsnachweises wie etwa die ID2020.

Die ID2020 ist eine Organisation mit dem Ziel eine weltweite Identitätsmöglichkeit einzuführen. Hierzu zählen als Allianzpartner die Rockefeller Foundation, die Impfallianz GAVI, Microsoft, Accenture und Ideo.org, aber auch Unternehmen wie Facebook oder Mastercard. Daher könnte auch die Unterstützung durch die Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung und die Rockefeller-Stiftung rühren. Über dieses Projekt ID2020 und andere Initiativen würde eine Bevölkerungskontrolle mit einer globalen digitalen Bürgernummer angestrebt werden.

Sie bezeichnen es als Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen, die für die ganze Welt dringend notwendig sind.

In dem Leitfaden steht in einer Passage geschrieben:

„Ein digitales Impfzertifikat, das den aktuellen Impfstatus einer Person zum Schutz gegen COVID-19 dokumentiert, kann dann für die Kontinuität der Versorgung oder als Nachweis der Impfung für andere Zwecke als die Gesundheitsversorgung verwendet werden.“

 

Beteiligung Weltbank

Zusätzlich wurde zwölf Mitarbeitern und Beratern der Weltbank für deren Durchsicht und für die Kommentierung dieses Dokuments explizit gedankt.

Die Weltbank ist für dieses Projekt deshalb so wichtig, weil diese Institution ärmere Länder durch Bedingungen für die Vergabe von Geldern zur Umsetzung von Vorgaben zwingen kann. Könnte bei diesem Projekt sehr nützlich sein.

In Bezug auf den Impfnachweis hätten Impfeinrichtungen die Möglichkeit, zum geeigneten Zeitpunkt weitere Dosen anzubieten. Mit einem Zeitplan könnte der Patient über die Fälligkeit der nächsten Dosis informiert werden. Außerdem könne mit dem Impfnachweis zugleich der Impfstatus von Personen erhoben und deren Impfschutz überwacht werden.

Gleichzeitig könne der Impfnachweis für den Arbeitsplatz, das Studium und internationale Reisen geltend gemacht sein. Zum Aspekt des Reisens wurde in einer Fußnote angemerkt, dass die Länder jedoch den Nachweis einer Injektion nicht als Bedingung für Reisen verlangen sollten.

Warum auch immer wir von 3G über 2G zu 2G+G Regeln bis hin irgendwann auf 1G gelotst werden – aber beim Reisen darf dies nicht der Fall sein.

Hier soll noch etwas offen gehalten werden.

Wir sehen, dass es zahlreiche Interessenten bei der Einführung eines Injektions-Nachweises gibt. Ob diejenigen auch einen weltweiten digitalen Pass anstreben – definitiv, denn auch das kann man offen im Internet nachlesen. Ob dieses Projekt mit dem Projekt der ID2020 zusammenhängt – wird sich noch herausstellen.

 

An beiden Projekten werden alle Länder wohl oder übel spätestens seit der Veröffentlichung dieses Leitfadens nicht mehr vorbeikommen.

Solange die Menschen nur Zuschauer und keine Akteure in diesem bunten Treiben sind, werden sie nur gespannt betrachten, wie ein Projekt nach dem Anderen umgesetzt wird, was ihnen wiederum mehr Freiheiten nimmt und auf der anderen Seite den Verantwortlichen mehr Kontrolle gibt.

Der Beitrag „Die WHO veröffentlicht Plan zum digitalen Impfpass“ – Politik

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