Autsch: Teilniederlage für Drosten gegen Wiesendanger

Eine Frage: Welche Politiker, Wissenschaftler, Journalisten kann man gerichtlich legitimiert noch als Lügner bezeichnen?

Antworten, mit Quellenverlinkung gerne in die Kommentare.

Showdown einer Verleumdungsklage von Christian Drosten gegen Roland Wiesendanger, einem seiner stärksten Widersacher: Das Hamburger Landgericht hat jetzt in einer Reihe von Punkten gegen Drosten und für den Kritiker entschieden.

Das allerdings macht es für den beratenden Virologen der Bundesregierung zu einer krachenden Niederlage. Der war nämlich schon ab Klageeinreichung dazu verdammt, in allen Punkten zu gewinnen.

 

Denn wer Kritik an seiner Arbeit mit einer Unterlassungsklage belegen will, der muss genau zielen. Und wer abdrückt, muss sicher gehen, dass jeder Schuss sitzt.

Zum kompletten Artikel von Alexander Wallasch

 

Dass Drosten „die Öffentlichkeit gezielt getäuscht“ habe, das darf Wiesendanger demnach nicht mehr behaupten, für diese Aussage sahen die Richter keine „hinreichenden Anknüpfungstatsachen“ in Wiesendangers Argumentation. Seine Formulierungen, Drosten würde „Unwahrheiten“ verbreiten und eine „Desinformationskampagne“ fahren, hielten sie hingegen für zulässig

Ein Gedanke zu “Autsch: Teilniederlage für Drosten gegen Wiesendanger”

  1. Als halbwegs informierter Bürger weiß man inzwischen mehr als so mancher Experte, der einer heimlichen Agenda folgt. Das ist beschämend für einen einstmals angesehenen Berufsstand und teilweise beklemmend für die Zukunft, wenn es sie denn, wie wir sie kennen, überhaupt noch gibt. Da Deutschland leider keine funktionierende Demokratie aufweisen kann und Gerichte nur bedingt handlungsfähig sind, bleibt ein fader Beigeschmack. Ist Drosten ein Bauernopfer und wer soll geschützt werden. Die Zukunft wird es vielleicht zeigen

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